Friseur-Handwerk im Bochumer Klassenzimmer

„Eine Welle ist im Friseurhandwerk wie im Maurerhandwerk das Fundament“, erklärt Edgar Pferner, Obermeister der Friseur-Innung Bochum, im Friseur-Workshop an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum die Basics des Berufs Friseur. Elf Schülerinnnen von verschiedenen Schulen aus dem Ruhrgebiet nutzen Ende Juni den Workshop, um selbst in die Rolle eines Friseur-Azubis zu schlüpfen und genaueres über das Waschen, Pflegen, Schneiden, Färben und Frisieren von Haaren zu erfahren.

Friseur-Ausbildung-Workshop-Bochum

FriseurIn ist ein dreijähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk. Für Edgar Pferner ist Friseur der vielseitigste Beruf, den er sich denken kann: „Die Ausbildung kann in ganz verschiedene Richtung gehen und wird durch Wahlqualifikationseinheiten spezialisiert. Je nach Ausbildungsbetrieb und persönlichem Interesse haben Lehrlinge die Qual der Wahl zwischen Visagistik, Langhaarfrisuren, Nageldesign/-modellage, Haarersatz und Coloration.“ Pferner beantwortete geduldig alle Fragen zum Thema Ausbildung, Voraussetzungen sowie Einsatz- und Aufstiegs-möglichkeiten der Schülerinnen. Noch spannender waren für die Jugendlichen aber die Tricks und Kniffe vom Profi, die sie auch gleich an den bereitgestellten Übungsköpfen ausprobierten. Das zuvor theoretisch Erlernte setzten die Teilnehmerinnen in kreativen Flecht- und Hochsteckfrisuren um. Eine abschließende Präsentation der eigenen Kreation ließ die Schülerinnen einen Eindruck vom Ablauf der Gesellenprüfung erhalten. Jeder erklärte seine Vorgehensweise, bekam Feedback und antwortete auf Fragen anderer Workshop-Teilnehmerinnen.

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